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Workshop: Nachhaltiges Lieferantenmanagement & Nachhaltigkeitsberichterstattung

Bremen

Internationalisierung und Globalisierung haben die Komplexität von Lieferketten erheblich erhöht. Von der Rohstoffbeschaffung, über die Produktion, bis hin zum Verkauf entfallen oft mehrere hundert Transaktionsschritte, nicht nur auf unterschiedliche Akteure, sondern auch weltweit verteilt sind. Selbst Spezialisten überblicken diese Prozesse nur schwer.

Kunden, Investoren, Geschäftspartner, Nichtregierungsorganisationen, Öffentlichkeit, Politik und Konsumenten fordern zunehmend von Unternehmen den Nachweis von sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen und möchten diese auch gesetzlich festgelegt sehen.  Das Lieferantenmanagement und die Nachhaltigkeitsberichterstattung sind deshalb für viele Unternehmen die zentralen Instrumente, um den gestiegenen Transparenzanforderungen und Informationsbedürfnissen aktiv zu begegnen.  

Doch wie lässt sich Transparenz in der Lieferkette herstellen? Dieser zentralen Frage widmet sich die Vertiefungsveranstaltung Nachhaltiges Lieferantenmanagement und Nachhaltigkeitsberichterstattung, die wir im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Nachhaltige Lieferketten in der Praxis“ anbieten.

Zentrale Fragestellungen

  • Was sind die Anforderungen an Nachhaltigkeitsberichterstattung und wie kann über Nachhaltigkeit berichtet werden?
  • Welche Auswirkungen hat Berichtserstattung auf das Lieferantenmanagement?
  • Welches sind die wichtigsten/kritischen Lieferanten?
  • Welche Instrumente zur Risikoanalyse und -bewertung stehen zur Verfügung?
  • Wie und womit kann eine strukturierte Informationsbeschaffung bei einer großen Anzahl von Lieferanten durchgeführt werden?
  • Wie kann der Aufwand für die Informationsbeschaffung in vertretbarem Rahmen gehalten werden?
  • Welche Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Stakeholdern gibt es, um Synergien zu nutzen?
  • Wie kann das Bewusstsein und die Bereitschaft der Lieferanten / Produzenten erhöht werden, sich an Nachhaltigkeitsrichtlinien zu halten?
  • Wie werden die Ergebnisse für die Lieferantenentwicklung oder Lieferantenkonsolidierung verwendet?

Ablauf

Gestalten Sie mit! Im Rahmen eines Workshops werden die oben genannten Fragen anhand von Praxisbeispielen - gern aus Ihrem Unternehmen - bearbeitet.

Abschließend werden in Form von zwei Kurzvorträgen zudem die Unterstützungsangebote der deutschen Entwicklungszusammenarbeit zum nachhaltigen Lieferkettenmanagement sowie die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen vorgestellt.

Referenten                         

Alla Schamborn, KPMG AG - Köln
Carmen Auer, KPMG AG - München
Bianca Untied, EZ-Scout bei den nordwestdeutschen Industrie- und Handelskammern
Iacob-Lucian Mărginean, RENN.nord – Bremen

Moderation                       
Andrea Breyer, EZ-Scout bei der Außenhandelsvereinigung des Deutschen Einzelhandels e.V.

Teilnahmegebühr         
80 EUR (inkl. Getränke und Mittagsimbiss

Anmeldefrist                  
10. Oktober 2017 (international@handelskammer-bremen.de, Tel. 0421 3637 241

 

in Kooperation mit:
Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg
Industrie- und Handelskammer Ostfriesland und Papenburg
Industrie- und Handelskammer Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim
Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum
Oldenburgische Industrie- und Handelskammer

Ort der Veranstaltung

Handelskammer Bremen, Am Markt 13, 28195 Bremen

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