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RENN Netzwerk
RENN Netzwerk, © RNE

In Deutschland gibt es eine Vielzahl von Akteuren, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen. Ihre Themen sind so vielfältig wie die Akteure selbst. Allen gemein ist jedoch das Motiv einer Veränderung unserer Wirtschafts- und Lebensweise, damit auch nachkommende Generationen eine intakte ökologische, soziale und ökonomische Welt und Gesellschaft vorfinden.

Viele gute Projekte und Ideen sind entstanden, die im Kleinen wie im Großen wirken, sich aber in vielen Fällen nur langsam verbreiten. Um die Verbreitung und Vernetzung der Projekte und Akteure zu fördern, hat der Rat für nachhaltige Entwicklung (RNE) auf Bitten der Bundesregierung vier Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien (RENN) zur Förderung vorgeschlagen.

Das Projekt hat vorerst eine Laufzeit von fünf Jahren und endet im Jahr 2021.

Aufgaben der RENN

Die RENN sind eine regional organisierte Informations- und Aktions-Plattform für nachhaltige Entwicklung. Ihre Arbeit basiert auf den Zielen der Agenda 2030 mit ihren 17 Sustainable Development Goals (SDG), an denen sich auch die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie orientiert. Sie

  • vernetzen Akteure und bündeln den gesellschaftlichen Dialog
  • geben Impulse für eine gesellschaftliche Transformation
  • fördern Innovation, Strategien, Projekte und den Austausch von Ideen und
  • stärken den Informationsfluss zwischen Akteuren und Initiativen auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene.

Ihre jeweiligen Themenschwerpunkte legen die RENN für sich selber fest.

Organisation und Struktur

Der RNE wurde vom Bund im Jahr 2016 mit der Auswahl von vier RENN beauftragt und hat hierzu Vorschläge der Länder eingeholt. Im Anschluss und ein förmliches Bewerbungsverfahren durchgeführt. Die Wahl fiel auf bestehende, im Bereich Nachhaltigkeit bereits arbeitende, vorrangig zivilgesellschaftliche Einrichtungen, die die Aufgabe der regionalen Vernetzung übernehmen. Damit sollen Doppelstrukturen vermieden werden.

Eine geografisch gleichmäßige Verteilung und der Zusammenschluss von mehreren Bundesländern bilden das Grundgerüst der RENN. Sie greifen derzeit auf ein Netzwerk von 20 Partnern aus 16 Ländern zurück. Unter dem Dach der einzelnen RENN vereinigen sich Akteure aus den jeweiligen Partnerländern, die gemeinsam Themen aufgreifen, bearbeiten und Ideen umsetzen.

Unterstützt werden sie dabei von der RENN-Leitstelle beim RNE. Diese begreift sich als „überregionaler Netzknoten“ und Dienstleister, fördert die bundesweite Wirkung des Projektes und bewertet auf Bitte des Zuwendungsgebers den Stand der Arbeit der vier RENN fachlich.

Die RENN haben Ende 2016 ihre Arbeit aufgenommen:

RENN.nord

Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Lv. Hamburg (SDW) e. V.

Partner:
Akademie für Nachhaltige Entwicklung Mecklenburg-Vorpommern (ANE); Bildungszentrum für Natur, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein (BNUR); Geschäftsstelle Umwelt Unternehmen, Bremen; Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachsen GmbH (KEAN) mit dem Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V. (VNB)

RENN.west

Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG 21) e. V.

Partner: Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung (ANU) Landesverband Hessen e. V.; Energieagentur Rheinland-Pfalz GmbH; Entwicklungspolitisches Landesnetzwerk
Rheinland-Pfalz (ELAN) e. V.; Europäische Akademie Otzenhausen (EAO) gGmbH; Germanwatch e. V.; Umwelt-Campus Birkenfeld der Hochschule Trier

RENN.mitte

Zukunftsfähiges Thüringen e. V.

Partner: Berlin 21 e. V.; Brandenburg 21 e. V.; CivixX-Werkstatt für Zivilgesellschaft; Netzwerk Zukunft Sachsen Anhalt e. V.

RENN.süd

Nachhaltigkeitsbüro der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz (LUBW) Baden-Württemberg

Partner: Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement Bayern (LBE) e. V.

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